Für ein liberales Wolfsburg, das an alle denkt!
Ich liebe Wolfsburg – und gehe sehr gerne über die Stadtbrücke entlang zu einem meiner Lieblingsorte, dem Allersee.
Liebe Wolfsburgerinnen und Wolfsburger,
mein Name ist Darlien Dósa, ich bin 28 Jahre alt und kandidiere im Wahlbereich 2 für den Stadtrat. Seit fünf Jahren engagiere ich mich in der Kommunalpolitik – und sie bereitet mir bis heute große Freude. Ich bin in Wolfsburg geboren und in der Nordstadt aufgewachsen, für mein Studium zwischenzeitlich nach Kassel gezogen und schließlich ganz bewusst in meine Heimatstadt zurückgekehrt.
Ich kenne Wolfsburg gut, entdecke aber trotzdem immer wieder neue Seiten an unserer Stadt. Denn Wolfsburg steckt voller Geschichten. Viele kennen sie vor allem als Autostadt oder verbinden sie mit Volkswagen. Für mich ist Wolfsburg jedoch viel mehr: ein großes Dorf, in dem sich viele Menschen kennen – oder spätestens über zwei Ecken miteinander verbunden sind. Eine vielfältige Stadt mit Kunst, Kultur, Sport und Ehrenamt. Und eine lebenswerte Heimat mit wunderschönen Orten – vom Schlosspark über den Allersee bis nach Fallersleben, Vorsfelde oder Rothenfelde.
Genau diese Stadt möchte ich mitgestalten. Ich wünsche mir ein Wolfsburg, in dem sich jede und jeder wohlfühlt, frei leben kann, gute berufliche Perspektiven hat und ein schönes Zuhause findet. Bereits heute gibt es hier ein großes Angebot an Sport, Kultur und Ehrenamt. Diese Vielfalt macht unsere Stadt aus und sollte weiter gestärkt werden.
Dabei dürfen wir niemanden aus dem Blick verlieren – weder die Jüngsten noch die Ältesten, weder Menschen, die Unterstützung benötigen, noch diejenigen, die Verantwortung übernehmen. Politik sollte alle Menschen im Blick haben und passende Angebote für unterschiedliche Lebenssituationen schaffen.
Ich setze auf Chancen statt Verbote. Gute Politik schafft Möglichkeiten, statt Menschen vorzuschreiben, wie sie leben sollen. Gute Ideen entstehen nicht nur im Rathaus – deshalb ist mir Bürgerbeteiligung besonders wichtig. Ich möchte Menschen frühzeitig einbinden, zuhören und gemeinsam Lösungen entwickeln.
Dazu gehört für mich auch, das Thema mentale Gesundheit stärker in den Fokus zu rücken. Psychische Belastungen betreffen viele Menschen – unabhängig von Alter oder Lebenssituation – und verdienen mehr Aufmerksamkeit, niedrigschwellige Angebote und weniger Stigmatisierung.
Ebenso wichtig ist mir ein offener und wertschätzender Umgang mit Neurodiversität. Menschen denken, lernen und fühlen unterschiedlich – und genau diese Vielfalt ist eine Stärke unserer Gesellschaft. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass neurodivergente und psychisch kranke Menschen in Wolfsburg bessere Unterstützung, mehr Sichtbarkeit und echte Teilhabe erfahren – in Schulen, im Berufsleben und im Alltag.
Ein weiteres Herzensanliegen für mich ist eine vielfältigere Kommunalpolitik. Ich wünsche mir mehr junge Menschen, mehr Frauen und mehr unterschiedliche Perspektiven im Wolfsburger Rat. Unterschiedliche Erfahrungen und Blickwinkel führen zu besseren und bürgernäheren Entscheidungen für unsere Stadt.
Deshalb möchte ich Politik zugänglicher machen. Jeder Mensch, der sich für Wolfsburg engagieren möchte, sollte unkompliziert die Möglichkeit dazu haben – unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder sexueller Orientierung. Entscheidend ist allein die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und unsere Stadt mitzugestalten.
Deshalb möchte ich liberale Frauentreffen ins Leben rufen. Bei einem Kaffee, einem Glas Wein oder gemeinsamen Besuchen von Einrichtungen in Wolfsburg sollen Ideen entstehen, wie wir unsere Stadt aus unterschiedlichen Blickwinkeln weiterentwickeln können. Willkommen ist jede Frau – unabhängig vom Alter oder einer Parteimitgliedschaft.
Ebenso wichtig ist mir, dass Wolfsburg ein Ort bleibt, an dem sich queere Menschen willkommen und selbstverständlich einbezogen fühlen. Auch hier kann ich mir regelmäßige Treffen vorstellen, um miteinander ins Gespräch zu kommen und Erfahrungen sowie Ideen auszutauschen. Niemand kann für eine ganze Community sprechen – deshalb ist mir das Zuhören genauso wichtig wie das Mitreden.
Bildung und Chancengerechtigkeit sind zentrale Grundlagen. Jedes Kind sollte unabhängig vom Elternhaus die gleichen Chancen haben, seine Talente finden und entfalten zu können. Gleichzeitig müssen Familie und Beruf besser vereinbar sein – z.B. durch flexible Betreuungsangebote und moderne Rahmenbedingungen statt starrer Modelle.
Dazu gehört für mich auch, Begegnungen zu fördern und Einsamkeit entgegenzuwirken – durch starke Vereine, lebendige Treffpunkte und Angebote, die Menschen zusammenbringen.
Das Ehrenamt liegt mir besonders am Herzen. Neben meinem politischen Engagement bin ich selbst ehrenamtlich aktiv und weiß, wie viel Zeit, Leidenschaft und Herzblut viele Menschen investieren. Dieses Engagement verdient nicht nur Anerkennung, sondern auch gute Rahmenbedingungen und Unterstützung. Vereine, Ehrenamt und Unternehmen sollten weniger Zeit mit Formularen und mehr Zeit mit dem verbringen können, was wirklich zählt. Deshalb setze ich mich für weniger Bürokratie und mehr Unterstützung ein.
Für mich gehört zu einer lebenswerten Stadt auch Sicherheit und Lebensqualität im Alltag. Alle Menschen sollen sich in Wolfsburg – tagsüber und abends – sicher fühlen. Dazu gehört ebenso eine saubere und gepflegte Stadt, in der man sich gerne aufhält, beleuchtete Straßen sowie zusätzliche Angebote, sodass jede und jeder auch nachts sicher nach Hause kommt.
Eine starke Stadt braucht auch eine starke wirtschaftliche Grundlage. Nur mit einer starken Wirtschaft können wir gute Arbeitsplätze sichern und unsere Stadt finanzieren. Wolfsburg soll ein Ort sein, an dem neue Ideen entstehen können – für Start-ups, Selbstständige und innovative Unternehmen. Gleichzeitig müssen wir bezahlbaren Wohnraum schaffen und beibehalten, damit alle in Wolfsburg ein schönes, bezahlbares Zuhause haben.
Gleichzeitig müssen wir verantwortungsvoll mit den Finanzen unserer Stadt umgehen. Die Haushaltslage Wolfsburgs ist angespannt. Deshalb gehört für mich zu jeder politischen Entscheidung die ehrliche Frage, ob sie finanzierbar ist oder ob es vielleicht eine sinnvollere und wirtschaftlichere Alternative gibt. Gute Politik bedeutet für mich, Chancen zu schaffen und dabei verantwortungsvoll mit öffentlichen Mitteln umzugehen.
Auch die Verwaltung muss moderner werden. Behördengänge sollten einfach, digital und schnell möglich sein. Ein digitales Rathaus spart Zeit, schafft Transparenz und erleichtert den Alltag für Bürgerinnen und Bürger.
Auch bei der Mobilität setze ich auf Pragmatismus statt Ideologie. Ob Auto, Bus, Fahrrad oder zu Fuß – jede Mobilitätsform hat ihre Berechtigung. Wichtig ist, dass alle zuverlässig und unkompliziert ans Ziel kommen.
Nach dem Motto „Nicht nur meckern, sondern machen!“ habe ich mich dazu entschieden, zu kandidieren. Ich freue mich über jede und jeden, die sich politisch engagiert. Gleichzeitig wünsche ich mir, dass unser Stadtrat die Vielfalt unserer Stadt künftig noch besser widerspiegelt.
Wolfsburg ist eine lebenswerte Stadt – und ich möchte meinen Beitrag dazu leisten, dass sie es auch in Zukunft bleibt. Eine Stadt, in der sich jede und jeder willkommen fühlt, Verantwortung übernehmen kann und gerne lebt.